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Handlettering: Schöne Schreibkunst

Mehr als einfache Buchstaben auf Papier: Schreiben kann Kunst sein! Handlettering liegt im Trend. Die Schreibkunst ist aber nicht nur etwas für schicke Menütafeln in hippen Cafés, auch im "Hausgebrauch" macht Lettering eine richtig gute Figur.

Zur Beruhigung vorab: Mit ein bisschen Übung kann jeder schöne Buchstaben zaubern. Das Schöne am Handlettering ist, dass aus simplen Wörtern oder kleinen Sätzen auf einmal ein kleiner Schatz mit viel Persönlichkeit und Individualität wird. Es kommt nicht – wie beispielsweise in der klassischen Kalligrafie – auf perfekte Gleichmäßigkeit an, sondern auf den handgemachten Charakter. Wir widmen jedem einzelnen Buchstaben unsere Aufmerksamkeit, dürfen Schriftstile mixen und mit kleinen Detailzeichnungen den Schriftzug aufpeppen.

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Wo die Vielfalt regiert: Experimentieren Sie beim Handlettering mit verschiedenen Papieren, Schreibgeräten und Schriftarten!

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Schwungübungen verfeinern das Schriftbild.

Handlettering: Tipps zum Start

Alles ist erlaubt, die Individualität steht im Vordergrund. Damit Sie aber nicht gleich entmutigt das Handtuch werfen, falls Ihre ersten Entwürfe nichts mit den hübschen Lettering-Fotos auf Instagram oder Pinterest gemein haben, gibt es von uns ein paar Tipps zum Start:

Welche Materialien passen zu Ihnen?

Handlettering kann man mit jeder beliebigen Art von Stift betreiben. Probieren Sie sich aus mit einem simplen Kugelschreiber, Bleistift, Fineliner, … Sie werden schnell herausfinden, mit welchem Schreibgerät Sie am besten zurechtkommen. Besonders gut gefallen uns bei Hermann Jürgensen Feinminenstifte, da sie extrem präzises Zeichnen ermöglichen.
Auch das Papier spielt eine wichtige Rolle: Grobkörniges Papier kann den Schreibfluss behindern, auf beschichtetem Papier halten Flüssigkeiten wie Tinte eher schlecht. Helle Schrift auf dunklem Papier kann tolle Effekte erzeugen, sehr dickes Papier sorgt für einen edlen Charakter.

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Ein Wort in vielen Variationen ist eine tolle Übung!

Übung macht den Meister

Nur wenige Naturtalente können von Haus aus tolle und gleichmäßige Schriftzüge erstellen. Um ein Gefühl für die Charaktereigenschaften des Stifts zu bekommen, eignen sich Schwungübungen. Zeichnen Sie Striche, Linien oder Wellen auf ein Übungspapier in Reihen und versuchen Sie, dabei so gleichmäßig wie möglich zu arbeiten.
Nehmen Sie sich danach ein zweites Übungsblatt vor und schreiben Sie ein und das gleiche Wort in verschiedensten Schriftformen so häufig auf das Blatt, bis dieses voll ist. Denken Sie dabei nicht zu viel nach, sondern probieren Sie so viel wie möglich aus: Schreibschrift, Druckbuchstaben, perspektivisch verzogene Buchstaben, arbeiten Sie mit Strichen oder Punkten … Dabei werden Sie Schriftarten entdecken, die Ihnen besonders gut gefallen und die es wert sind, weiterentwickelt zu werden.

 

 

Mit Planung geht es leichter

Wenn Sie sich an Ihrem ersten richtigen Schriftzug versuchen möchten, wählen Sie lieber nur ein Wort oder wenige Wörter, anstatt eines langen Zitats und arbeiten Sie eher kleinformatig. So fällt es leichter, den Platz sorgsam und gleichmäßig einzuteilen und Sie laufen weniger Gefahr, dass am Ende des Papiers noch ganz viel Satz übrig ist …
Möchten Sie den Schriftzug mittig auf das Papier setzen, messen Sie das Blatt aus und zeichnen Sie mit einem Lineal einen Kasten, in dem Sie arbeiten möchten. In diesen Kasten sollten Sie ein gleichmäßiges Raster setzen, das Ihnen je nach Buchstabenanzahl den Platz für die einzelnen Zeichen anzeigt – so wird das Endergebnis schön harmonisch.

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Zeichnen Sie ein Raster vor, um ein gleichmäßiges Schriftbild zu planen - so wirkt das Endprodukt harmonisch.

Feine Vorskizzen

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Feinminenstifte zeichnen sehr präzise.

Mit einem Bleistift oder Feinminenstift können Sie nun ans Skizzieren gehen. Zeichnen Sie die Buchstaben auf und achten Sie darauf, nur ganz leicht den Stift auf das Papier zu drücken – falls Sie später etwas ausradieren müssen, bleiben so keine unschönen Druckspuren zurück. Die Kombination von verschiedenen Schriftarten in unterschiedlichen Zeilen erzeugt schöne Effekte: Dicke, schwere Buchstaben können mit federleichter, dünner Handschrift kombiniert werden. Unterschiedliche Schriftgrößen heben zudem einzelne Wörter bewusst hervor. Wenn Sie mit der Skizze zufrieden sind, können Sie an den Feinschliff gehen: Verstärken Sie die Buchstaben mit dem Feinminenstift noch einmal oder überdecken Sie die Skizze mit Finelinern oder Kalligrafie-Füllern. Lassen Sie das Ganze gut trocknen und radieren Sie später die Rasterlinien aus.

Doodles: Raffinierte Dekoelemente im Handlettering

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Doodles ergänzen fantasievoll den Text.

Mit "Doodles" bezeichnet man im Englischen kleine Dekoelemente wie Banner, Pfeile oder Girlanden. Sie ergänzen und umspielen den Schriftzug, betonen einzelne Wörter oder dienen als Platzhalter. Auch hier gilt: Ausprobieren! Ähnlich wie bei den verschiedenen Schriftarten können Sie auf einem Übungsblatt beispielsweise Pfeile verschiedenster Art entwerfen und dann die schönsten Exemplare in den Lettering-Schriftzug übernehmen. Handlettering-Techniken und Doodles lassen sich übrigens wunderbar auch für schön gestaltete Seiten im Bullet Journal verwenden!

Wem einmal die Ideen für Schriftarten fehlen sollten: Einfach Google oder Pinterest fragen. Im Internet finden sich viele verschiedene kreative Anregungen, von denen Sie sich inspirieren lassen können. Das richtige Handwerkszeug zur Umsetzung all Ihrer Ideen finden Sie natürlich in unserem Geschäft im Mercado in Hamburg. Gerne beraten wir Sie, welche Schreibgeräte sich für Sie eignen.